Menschen sind in ihrem Anspruch an Sozialkontakte sehr unterschiedlich. Wer aber in eine neue Gegend zieht, wünscht sich schon in der Regel ein gesundes soziales Netzwerk. Es ist aber kein Zufall, dass sich oftmals im Ausland ganze Gruppierungen von Ausländern zusammenfügen, die im normalen Leben wohl kaum Kontakt miteinander bekommen hätten.
So gibt es auch in Spanien Gebiete, die geradezu von Deutschen besetzt sind, bestimmte Aussteigergebiete in Meeresnähe beispielsweise, in die sich wiederum kaum ein Spanier verirrt. Warum ist das so? Auch bei einem Umzug im eigenen Land kommt es sehr auf die Umstände an, auf die man trifft.
Im Glücksfall werden die sozialen Kontakte über den Beruf geregelt, weil man dort zuerst neue Menschen und Kollegen kennenlernt. Da geht man schon einmal gemeinsam in die Bar und ist ein tostada. Dann kommt es auch sehr darauf an, in welchem beruflichen Umfeld man arbeitet. International ausgerichtete Arbeitsstätten haben den Vorteil, dass es da eine ganze Menge Menschen in ähnlicher Situation gibt.
Sie leben ebenfalls im Ausland und verfügen nicht über gewachsene Sozialkontakte und die Bequemlichkeit, nicht auf neue Menschen angewiesen zu sein. Man findet dann in der Regel schnell Kontakt, hat ja auch ein gemeinsames Gesprächsthema, nämlich all die Neuerungen im Leben, das Einleben im Ausland und aufgrund der speziellen Situation…
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Quelle:
Auswandern nach Spanien
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